Der Verein Alpaka Farm „alpakable“ im Interview

Hallo Sarah, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst ! Bitte stelle uns zu Beginn Dich und Dein Team bei alpakable kurz vor:

Wir sind momentan ein Team von 7 Leuten. Teilweise in Freiwilligen Arbeit und teilweise angestellt.

Vielleicht möchtest Du uns Eueren Verein Alpaka Farm „alpakable“, ganz zu Beginn unseres Interviews, kurz vorstellen ?

Der Verein Alpaka Farm „alpakable“ fördert die berufliche und soziale Integration von Menschen mit unterschiedlichen Ressourcen in verschiedenen Lebenslagen unabhängig von ihrer Herkunft. Der Verein bietet Kontakt mit den Tieren und mit der Produktion von Alpaka-Bettwaren an – mit möglichst niederschwelligem Zugang.

Welches Problem wollt Ihr mit Verein Alpaka Farm „alpakable“ lösen ?

Wir wollen unter anderem Menschen in schwierigen Lebenslagen die Möglichkeit bieten wieder Teil der Gesellschaft zu werden. Indem wir gemeinsam Duvets und Kissen aus Alpakawolle herstellen und mit den Alpakas arbeiten.

Wie ist die Idee zu „alpakable“ entstanden ?

Die Idee entstand aus dem Bedürfnis heraus, einen Ort zu schaffen, an dem jeder Mensch willkommen ist und wertgeschätzt wird. Der soziale Gewinn soll an erster Stelle stehen und der Verein soll unabhängig sein.

Wie würdest Du Deiner Großmutter „alpakable“ erklären ?

Auf unsere Farm machen wir gemeinsam mit Menschen, die gestrauchelt sind, Duvets und Kopfkissen aus Alpakawolle. Damit diese Menschen wieder Lebensfreude und Zuversicht finden können.

Hat sich Euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert ?

Das Konzept nicht, aber Anfangs haben wir Wolle gesponnen und dann Zierkissen hergestellt bis sich herausgestellt hat, dass Alpaka Duvets und Alpaka Kopfkissen bei den Kunden vielmehr gefragt sind.

Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell ?

Gemeinsame Herstellung von Alpaka Bettwaren und Arbeit mit den Alpakas. Die Alpaka Rohwolle wird auf der Farm gewaschen, kardiert und in Baumwolle eingesteppt. Der Erlös fliesst direkt in den Verein und damit wird ein Teil der Löhne gezahlt. Die zweite Einnahmequelle sind Spenden, damit auch Arbeiten rund um die Alpakas entlöhnt werden können.

Wie genau hat sich „alpakable“ seit der Gründung entwickelt ?

Zuerst war „alpakabel“ eine Einzelfirma und 5 Monate später haben wir die Einzelfirma in einen Verein umgewandelt. Damit wir nach aussen offen sein können.

Wie groß ist Euer Startup inzwischen ?

Seit Anfang Juni haben wir 4 Teilzeitangestellte. Umsatz sind einige tausend Franken bis jetzt.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen ?

So richtig schief ist gar nichts gegangen. Im Gegenteil, alles hat sich wie von selbst gefügt 😊.

Was habt Ihr daraus gelernt ?

Wir machen so weiter wie bisher 😊

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht ?

Anscheinend überall.

Wie ist Euer Verein Alpaka Farm „alpakable“ finanziert ?

Privat finanziert durch Auflösung Pensionskasse.

Was sind Eure Pläne und Ziele für die nächsten 12 Monate ?

Spenden generieren, Website ausbauen, Unbefristete Anstellungen ermöglichen

Vielen Dank für das Interview.

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