Projekt Interim sorgt dafür, dass es keinen ungenutzten Raum mehr gibt

Hallo Lorenzo, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst! Bitte stelle uns zu Beginn Dich und Dein Team bei Projekt Interim kurz vor:

Ich bin Lorenzo Kettmeir und mag es gar nicht, wenn freie Räume ungenutzt bleiben. Ich will «Leben in der Bude». Mein Team und ich haben darum immer wieder grosse Freude daran, wenn wir einen Leerstand an Menschen geben können, die Raum für ihre Träume und Visionen brauchen.

Und am Ende jedes Projektes freut es uns, wenn wir die Liegenschaft termingerecht und im vereinbarten Zustand wieder dem Eigentümer, der während er ganzen Zwischennutzung Kosten sparen konnte, zurückgeben können.

Wir sind ein Team aus Spezialisten aus den Bereichen Immoblienbewirtschaftung. Facility Management, Marketing und in Rechtsfragen. Vor allem aber ein Team, das Spass daran hat, was es täglich miteinander tut. Das ist es was uns auszeichnet.

Vielleicht möchtest Du uns Euer Startup, ganz zu Beginn unseres Interviews, kurz vorstellen ?

Projekt Interim sorgt dafür, dass es keinen ungenutzten Raum mehr gibt. Als wir begannen gab es in der Schweiz sehr viel vorübergehend leerstehenden Räume. Platz den viele gut hätten gebrauchen können. Seien dies Start-ups, junge Unternehmen oder Kulturschaffende. Wir bringen die Eigentümer der Liegenschaften und die Zwischennutzer zusammen. Wir sind die Spezialisten im Strukturieren, Organisieren und Verwalten von Zwischennutzungen. Wir dienen als Schnittstelle zwischen Eigentümer oder Verwalter und den einzelnen Zwischennutzern und sind dafür alleiniger Ansprechpartner.

Welches Problem wollt Ihr mit Projekt Interim lösen ?

Wir lösen gleich zwei Probleme. Einerseits reduzieren wir die Kosten für die Eigentümer und schützen deren Liegenschaft kostengünstig vor Vandalismus, Missbrauch oder Verfall. Andererseits schaffen wir für die Zwischennutzer Raum, um ihre Träume und Visionen zu verwirklichen.

Wie ist die Idee zu Projekt Interim entstanden ?

Ein mittelloser, selbständiger Architekt und ein Musiker waren auf der Suche nach bezahlbaren Büros – ein aussichtsloses Unterfangen. Dabei hörten die beiden von einem Anwalt, der für einen Klienten eine Zwischennutzung organisierte. So kam zusammen, was zusammen gehörte. Sechs Monate später haben der Anwalt, der Architekt und der Musiker Projekt Interim gegründet.

Wie würdest Du Deiner Grossmutter Projekt Interim erklären ?

Wir bieten Räume zu den günstigsten Preisen der Schweiz an, solange diese von den Besitzern nicht anderweitig genutzt werden. Die Immobilien werden in dieser Zeit sinnvoll genutzt, geschützt und der Besitzer spart Kosten.

Hat sich Euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert ?

Der Grundgedanke ist immer derselbe geblieben: Wir bieten die günstigsten Räume der Schweiz an. Um dies zu erreichen, sind immer neue Facetten und Herausforderungen hinzugekommen. Wir sind an ihnen gewachsen und konnten uns dadurch immer professioneller und effizienter aufstellen. Wir konnten dadurch Vertrauen schaffen und Bedenken – meist seitens Eigentümer – aus dem Weg räumen. Wir sind daran gewachsen – nicht nur vom Umsatz her, sondern vor allem was unser Know-how betrifft. Um die Frage jedoch klar zu beantworten: Das Konzept ist dasselbe geblieben, die Strategie wird jedoch ständig optimiert.

Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell ?

Es gibt ein Wort dafür, das wir eigentlich vermeiden wollen, weil es in der letzten Zeit ziemlich inflationär verwendet wurde. Aber es trifft den Nagel auf den Kopf: Win-Win-Situation.

Wir ersparen den Eigentümern unnötige Kosten und schützen deren Liegenschaften kostengünstig vor Vandalismus und Verfall. Unseren Zwischennutzern können wir dadurch den günstigsten Raum der Schweiz zur Verfügung stellen, um sich zu verwirklichen.

Gibt es etwas Schöneres?

Wie genau hat sich Projekt Interim seit der Gründung entwickelt ?

Aus Verein Projekt Interim wurde eine GmbH, die zu einer Holding wurde mit Firmen in Zürich, Bern, Basel und Genf. Um die Bedürfnisse in unserem Sinne befriedigend abdecken zu können, müssen wir vor Ort sein. So können wir Vertrauen aufbauen, das wir tagtäglich beweisen, und unsere Bekanntheit lokal verankern.

Zudem sind wir in der Corona-Zeit quasi Hoteliers geworden und strecken unsere Fühler nach unserem Kerngeschäft verwandten Bereichen aus. Wir sind offen für alles, neugierig und verfolgen alle Trends aufmerksam.

Wir freuen uns und schauen mit offenen Augen neugierig in die Zukunft.

Wie groß ist Euer Startup inzwischen ?

Mehrere 10‘000 Quadratmeter!

Wenn ihr die aktuelle Mitarbeiterzahl wissen wollt: https://projekt-interim.ch/uber-uns/team/

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen ?

Da gab es so einiges. Wichtig ist, was wir daraus gelernt haben. So haben wir jedes Mal einen grossen Schritt vorwärts gemacht.

Was habt Ihr daraus gelernt ?

Wir lernen täglich hinzu. Es müssen nicht immer Fehler sein, aus denen man lernen kann. Es muss auch nicht immer etwas sein, das uns geschäftlich weiterbringt. Wir saugen Informationen aller Art auf, denn nichts ist unnütz. Will man auf neue Herausforderungen schnell und hoffentlich richtig reagieren können, ist es immer von Vorteil, wenn man auf Erfahrung und vor allem auf Wissen zurückgreifen kann.

Wer nicht täglich etwas hinzulernt, verkümmert geistig

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht ?

Wir gehen auf die Menschen und deren Bedürfnisse ein. Zuhören ist wichtig, denn nur so kann man sie erkennen und entsprechend befriedigen. Jedes Projekt ist neu, darum haben wir nicht zwei, drei Standard-Services. Wir suchen immer neu nach der individuell besten Lösung. Das hält uns frisch und macht auch unsere Zwischennutzer, Eigentümer, Partner und Mitarbeitenden happy.

Das ist es, was wir bisher richtig gemacht haben. Vieles davon machen wir jetzt noch richtiger.

Wie ist Euer Startup finanziert ?

Projekt Interim ist komplett ohne Fremdkapital finanziert. Diese Unabhängigkeit ist uns sehr wichtig.

Was sind Eure Pläne und Ziele für die nächsten 12 Monate ?

Wir wollen uns in der Romandie noch weiter etablieren. Und dann ist definitiv das Tessin dran. Dass wir auf den kommenden Sommer erobert! (Auch als Dankeschön an meine Mitarbeiter, denn die können mit noch günstigeren Konditionen Räume beziehen und so den einen oder anderen Tag in der Sonnenstube entspannen 😉

Vielen Dank für das Interview.

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