Solarbalkon – bekämpft den Klimawandel vom Balkon aus

Hallo Marie, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst ! Bitte stelle uns zu Beginn Dich und Dein Team bei Solarbalkon kurz vor:

Ich bin Marie – zusammen mit meinem Mann Michael habe ich Solarbalkon gegründet. Wir bieten superleichte Solarpanels für den Balkon an – zum einfach Einstecken in die Steckdose.

Vielleicht möchtest Du uns Euer Startups, ganz zu Beginn unseres Interviews, kurz vorstellen ?

Jeder sollte an der Solarrevolution teilhaben können. Deswegen braucht es für den Solarbalkon weder eine Bewilligung noch einen Installateur. In fünf Minuten sind die Solarpanels am Balkongeländer befestigt und in die Steckdose eingesteckt. Ab dann fliesst grüner Strom.

Welches Problem wollt Ihr mit Solarbalkon lösen ?

Das allerdringendste: Den Klimawandel. Die Menschheit hat nur noch ein paar Jahre, um das Ruder rumzureissen. Da können wir nicht auf die Politik und die grossen Konzerne warten. Jeder muss mit anpacken und was tun. Mit dem Solarbalkon geben wir Euch ein Mittel in die Hand.

Wie ist die Idee zu Solarbalkon entstanden ?

Beim Spaziergang mit unseren Kindern (die besten Ideen kommen einem ja immer, wenn man es am wenigsten erwartet). Weil unser erstes soziales Startup Direct Coffee so gut läuft, hatten wir schon eine Weile überlegt, welches neue Projekt wir starten könnten. Und eins war klar: Es sollte gegen den Klimawandel gerichtet sein.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Solarbalkon erklären ?

Grossmütter kennen sich ja eigentlich oft noch mit Selbstversorgung aus. Deshalb ist die Vorstellung, grünen Strom selber herzustellen, wahrscheinlich ganz normal für sie. Dezentrale Stromerzeugung ist extrem wichtig für die Energiewende.

Hat sich Euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert ?

Eigentlich noch nicht. Wir hatten die Idee – und dachten erst mal: Ist sowas überhaupt technisch möglich? Haben dann herausgefunden: Ja! Es ist so einfach, dass es fast unglaublich ist. Wichtig war uns von Anfang an, dass die Solarpanels superleicht sind. Denn so sind sie eher mit Balkonsichtschutz-Folien vergleichbar (als mit den schweren Glas-Alu-Konstruktionen, die man sonst so als Solarpanels kennt).

Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell ?

Wir haben bewusst entschieden, den Endpreis so niedrig wie möglich zu setzen. Weil das erste Ziel von Solarbalkon ist, den Klimawandel zu bekämpfen. Wir haben also ein soziales Geschäftsmodell: ein Unternehmen, das sich selbst trägt, das aber nicht nach Profitmaximierung strebt.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht ?

Genau richtig war: Wir haben einfach angefangen. Im November 2020 hatten wir die Idee, im Dezember waren schon die ersten Solarpanels installiert. Grundlage dafür war natürlich, dass die Technologie schon vorhanden war. Das neue an Solarbalkon ist, dass wir auf superleichte Solarpanels setzen. Die wurden bislang eigentlich nur für Vans & Boote genutzt.   

Wie ist Euer Startup finanziert ?

Wie unser erstes Startup Direct Coffee 100% eigenfinanziert.

Was sind Eure Pläne und Ziele für die nächsten 12 Monate ?

Unser Ziel für 2021 ist es, pro Tag einen Solarbalkon zu verkaufen. Und wir sind auf sehr gutem Weg dahin.

Vielen Dank für das Interview.

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