Shareley – mieten statt kaufen

Hallo Andreas, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst ! Bitte stelle uns zu Beginn Dich und Dein Team bei Sharely kurz vor:

Ich bin Andreas, der Gründer von Sharely. Unser Team besteht aus insgesamt 4 Personen, die sich hauptsächlich um das Marketing, den Kundensupport und die Weiterentwicklung von Sharely kümmern. Wir legen hier sehr viel Wert drauf, da wir zwischen Mieter und Vermieter stehen und mit einer guten Arbeit viel Vertrauen aufbauen können.

Vielleicht möchtest Du uns ganz am Anfang unseres Interviews Euer Startup Sharely kurz vorstellen ?

Sharely.ch ist die führende Schweizer Miet- und Vermietplattform für Alltagsgegenstände. Bei uns kann man Dinge wie Beamer, Hochdruckreiniger, Autoanhänger oder Gartengeräte von anderen Privatpersonen mieten – oder selber zum Vermieter von nur selten benutzten Gegenständen werden. Damit spart und verdient man Geld – und fördert den lokalen, nachhaltigen Konsum.

Welches Problem wollt Ihr mit Sharely lösen ?

Viele Objekte werden nur sehr selten benötigt, z.B. eine Bohrmaschine beim Einzug in die neue Wohnung oder das Gummiboot im Sommer für eine Flussfahrt. Dass man solche Objekte kaufen muss, obwohl sie dann fast ungenutzt zu Hause liegen, macht keinen Sinn. Mit Sharely haben wir die Plattform geschaffen, die Leute zusammenbringt, die etwas suchen und etwas haben.

Wie ist die Idee zu Sharely entstanden ?

Ich hatte schon immer nur wenige Objekte im Keller, liebe das „einfache“ Leben, bei dem man nur besitzt und kauft, was man wirklich braucht. Als dann der Sharing-Trend aufkam, habe ich Sharely gegründet – und damit mein Wunsch nach Selbständigkeit und das Interesse für Nachhaltigkeit miteinander verbunden.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Sharely erklären ?

Fehlt ein Ei oder etwas Backpulver, dann kann man die Nachbarn fragen. Mit Sharely verbinden wir aber auch Leute, die sich noch nicht kennen. So kommt man an alle Dinge ran, die man im täglichen Leben so braucht. 

Hat sich Euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert ?

Natürlich haben wir im Verlauf der Zeit ein paar neue Features umgesetzt, in der Tendenz aber haben wir Sharely eher vereinfacht und Funktionen rausgenommen. Es geht darum, ein Produkt möglichst einfach zu halten, damit die Nutzerakzeptanz hoch ist. Gerade bei Sharely ist das zentral, sind wir doch auf ein breites Publikum angewiesen.

Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell ?

Wir nehmen 20% von jeder Transaktion, so wie das üblich ist in der Sharing Economy. Meiner Meinung ein sympathischer Ansatz: Wir verdienen nur etwas, wenn der Objekt-Vermieter auch was verdient.

Wie genau hat sich Sharely seit der Gründung entwickelt ?

Firmen wie Sharely, die in der Sharing Economy tätig sind, brauchen anfangs viel Durchhaltewillen. Denn man steht vor dem Huhn-Ei-Problem: Zu Beginn gibt es kaum Objekte, also kommen kaum Mieter etc. Das kann man nur lösen, indem man in der Startphase ausreichend Marketing macht. Wir wachsen seit dem Start nun aber exponentiell.  

Wie groß ist Euer Startup inzwischen ?

Um eine Relation zu geben: im April 2020 haben wir gleich viele Transaktionen erzielt wie in den ersten drei Jahren zusammen. Es zeigt, dass erst ein genügend grosses Angebot zur gewünschten  Dynamik führt.

Was sind Eure Pläne und Ziele für die nächsten 12 Monate ?

Wir sind mitten in der Skalierungsphase und legen alles darauf aus, noch mehr Objekte und Sharing-Begeisterte zu finden. Wir hören fast täglich von tollen Geschichten, die dank Sharely passiert sind. Das motiviert unglaublich!

Vielen Dank für das Interview.

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